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Das Passivhaus

Was ist ein Passivhaus als Massivhaus

 

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- Wärmerückgewinnung
- Nutzung von Erdwärme
- solare Gewinne nutzen
- kontrollierte Lüftung
- luftdichte Hülle
- Energieeinsparung
- optimales Raumklima
- Qualitätssteigerung
- Massivbauweise  

  

Das Prinzip

Ein Passivhaus hat einen so geringen Wärmebedarf, dass es nicht mehr „aktiv“, also von Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung beheizt werden muss.

Aber wie wird es dann warm? Einem Passivhaus reicht Sonnenwärme und die Wärme, die im Haus entsteht - durch Beleuchtung, Elektrogeräte, Duschwasser und auch Menschen und wird bei Bedarf nur leicht nacherwärmt. Selbst im Winter benötigt das Passivhaus eine Wärmeleistung von nur 10 Watt pro m². Das bedeutet, für einen 20 m² großen Raum reichen zur Erwärmung schon zwei 100 Watt Glühbirnen oder eine Person und ein Fernseher.

Um den extrem niedrigen Energiebedarf eines Passivhauses zu erreichen, optimieren wir drei Bereiche des Hauses: Die Architektur, die Gebäudehülle und die Energietechnik.

Architektur 

So gut ein Haus auch gedämmt ist, es verliert doch Wärme über die Gebäudehülle, also Fußboden, Wände, Fenster, Dach. Das Ziel ist also eine Gebäudehülle mit möglichst geringer Fläche.

Die zweite Anforderung an die Architektur heißt „solares Bauen“ undbezeichnet die Einbeziehung der Sonnezur Erwärmung des Hauses. Wohnräume und Fenster werden möglichst nach Süden ausgerichtet, denn auf der Südseite bedeuten Fenster Wärmegewinn, auf der Nordseite hingegen Wärmeverlust.

Jedes Passivhaus besitzt das, was man einen „kompakten“ Baukörper nennt, und eine klare Architektur mit hellen Wohnräumen und hohem Wohnwert.

 

Technik des Passivhauses

Die Gebäudehülle

An sie werden beim Passivhaus besonders hohe Anforderungen gestellt und sie muss in zwei Punkten äußerst effektiv sein:

Wärmedämmung: Das Passivhaus braucht eine enorme Dämmstärke, bei uns sind es ca. je nach Bauteil 300 - 400 mm in Fußboden, Wand und Dach, in einem konventionellen Haus je nach Bauteil 80 – 160 mm.

Dichtigkeit: Die stärkste Dämmung nützt nichts, wenn der Wind durchpfeift. Die Verbindungen zwischen allen Bauteilen müssen sorgfältig abgedichtet werden, die Anforderungen an die Dichtigkeit sind bei einem Passivhaus 5mal so hoch wie bei einem konventionellen Gebäude. Wir lassen die Dichtigkeit eines jeden Passivhauses mittels Blower-Door-Test überprüfen.

 

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Energietechnik

Eine konventionelle Heizung benötigt ein Passivhaus nicht, man braucht jedoch warmes Wasser und (bei Bedarf) etwas Raumerwärmung. Diese Aufgabe erledigt das Passivhaus-Kompaktgerät, eine Kombination aus kontrollierter Wohnraumlüftung und einer Wärmepumpe über die auch das Warmwasser bereitet wird. Kurze Leitungswege und eine intelligente Planung der Haustechnik, insbesondere der Belüftungsanlage, sind die Bedingungen für die optimale Funktion und Wirtschaftlichkeit der Anlage. In jedem Passivhaus haben wir hierauf besonderen Wert gelegt.

 

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